Induktionskochen unterscheidet sich grundlegend vom herkömmlichen Gas- oder Elektrokochen, und nur bestimmte Töpfe und Pfannen eignen sich für Induktionskochfelder. Wie finden Sie also heraus, ob Ihr Kochgeschirr induktionsgeeignet ist? Induktionskochfelder erzeugen elektromagnetische Energie. Daher benötigen Sie ferromagnetisches Kochgeschirr (z. B. emaillierten Stahl, Gusseisen oder Edelstahl, speziell für Induktion entwickelt), um darauf zu kochen. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, wie Sie die passenden Töpfe und Pfannen für Ihr Induktionskochfeld finden und so alle Vorteile Ihres Geräts nutzen können.
Welches Kochgeschirr sollte ich für Induktion verwenden?
Für Induktionskochfelder darf ausschließlich ferromagnetisches Kochgeschirr verwendet werden. Ferromagnetisches Kochgeschirr besteht vollständig aus (oder enthält) einer Schicht aus magnetischem Material, wodurch es von Magneten angezogen wird. Wird nicht-ferromagnetisches Kochgeschirr auf einem Induktionskochfeld verwendet, wird es von der Kochzone nicht erkannt und interagiert nicht mit der erzeugten elektromagnetischen Energie.
Wie funktioniert Induktionskochgeschirr?
Unter jeder Kochzone eines Induktionskochfelds befindet sich eine Kupferspule. Beim Einschalten der Kochzone verwandelt der Strom die Kupferspule in einen Magneten, der das Kochgeschirr direkt erhitzt. Dank der automatischen Topferkennung (Auto Sizing™) passt das Kochfeld die Heizposition automatisch an die Größe des Kochgeschirrs an, sodass die Hitze optimal verteilt wird. Die Oberfläche bleibt kühler und kann wenige Minuten nach dem Kochen gereinigt werden.
Kompatible Materialien für Induktionskochgeschirr
Der Magnettest zeigt Ihnen schnell, ob Ihr Kochgeschirr für ein Induktionskochfeld geeignet ist. Vielleicht machen Sie sich aber Sorgen, das Kochfeld oder Ihre Töpfe und Pfannen zu beschädigen. Induktionskochen ist zwar schonend für Ihre Töpfe und Pfannen, aber Ihr Kochgeschirr muss magnetisches Eisen oder Stahl enthalten, um auf einem Induktionskochfeld verwendet werden zu können. In dieser Übersicht finden Sie die gängigsten kompatiblen Materialien:
1. Edelstahl – Langlebig und leicht zu reinigen, ist Edelstahlkochgeschirr eine gute Wahl für Induktionsherde. Allerdings kann das Garen manchmal ungleichmäßig verlaufen. Nicht jeder Edelstahl ist magnetisch; führen Sie daher einen Magnettest durch, um dies sicherzustellen.
2. Gusseisen – Gusseisen leitet Wärme langsam, speichert sie daher gut und sorgt für gleichmäßiges Garen, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist. Vermeiden Sie jedoch gusseiserne Töpfe und Pfannen mit rauer Oberfläche, um Kratzer auf Ihrem Kochfeld zu verhindern.
3. Porzellanemaille auf Metall – Kochgeschirr aus Porzellanemaille ist robust und langlebig und kann auf Induktionsherden verwendet werden, sofern das Grundmaterial des Kochgeschirrs aus einem magnetischen Metall besteht. Diese Art von Kochgeschirr besteht aus Metall, das mit einer Glasur, der sogenannten Emaille, beschichtet ist. Daher variieren die Wärmeleiteigenschaften je nach Grundmaterial. Führen Sie daher immer einen Magnettest durch, um die Induktionseignung zu überprüfen.

Welches Kochgeschirr ist für ein Induktionskochfeld ungeeignet?
Inkompatibles Kochgeschirr beschädigt Ihr Induktionskochfeld zwar nicht, heizt aber auch nicht auf. Nichtmagnetisches Kochgeschirr (wie Keramik, Glas, nichtmagnetisches Kupfer, Aluminium und nichtmagnetischer Edelstahl) funktioniert irgendwann nicht mehr. Manche Induktionskochfelder zeigen einen Fehlercode oder eine Kontrollleuchte an, wenn das verwendete Kochgeschirr nicht kompatibel ist.
● Glas
● Keramik
● Einige Kupfer- oder Aluminiumpfannen
Vorteile des Induktionskochens
Es ist energieeffizienter als Gas- oder Elektroherde.
Das Essen erwärmt sich schneller.
Die Kochfläche bleibt kühler und ist daher sicherer.
Der Herd reagiert empfindlicher auf Änderungen der Temperaturregelung.
Wie man das beste Induktionskochgeschirr auswählt
Das beste Induktionskochgeschirr ist vielleicht sogar das, das Sie schon besitzen! Achten Sie bei der Anschaffung neuen Kochgeschirrs nicht nur darauf, dass es induktionsgeeignet ist, sondern beachten Sie auch folgende Tipps:
Induktion erhitzt den Topf, nicht die Kochfeldoberfläche. Wählen Sie einen Topf mit breitem, flachem Boden, damit sich die Hitze gut verteilen kann. Überprüfen Sie die Planheit des Topfbodens mithilfe eines Lineals, indem Sie ihn drehen.
Induktionskochen erzeugt leichte Vibrationen, was völlig normal ist. Schwerere, stabilere Topfdeckel sind leiser als leichtere und halten hohen Leistungen besser stand.
Um Vibrationen zu minimieren, können gut sitzende und robuste Griffe das Risiko von Lärm bei hoher Leistung verringern.
Für optimale Kochergebnisse verwenden Sie auf Ihrem Induktionskochfeld hochwertiges, dickwandiges Kochgeschirr.
Empfohlenes Induktionskochgeschirr – Kochgeschirr aus Edelstahl
Unternehmen mit Zertifizierung nach ISO 9001 (Internationales Qualitätsmanagementsystem) und ISO 14001 (Internationales Umweltmanagementsystem). Inhaber zahlreicher nationaler Patente, elektrische Produkte mit obligatorischer CCC-Zertifizierung (Nationales Zertifizierungsprogramm für Elektrotechnik).