Wie der Name schon sagt, rostet Edelstahl nicht so leicht. Er ist ein gängiges Material für Lebensmittelbehälter im Haushalt. Edelstahl ist nicht nur langlebig und leicht zu reinigen, sondern nimmt auch kaum Gerüche an, die Lebensmittel beeinträchtigen könnten. Daher sind viele Lunchboxen im Handel aus Edelstahl gefertigt. Allerdings wird im Internet häufig darauf hingewiesen, dass Edelstahl Mangan enthält. Es besteht die Befürchtung, dass wir beim Verzehr auch Mangan aufnehmen und dadurch gesundheitliche Risiken eingehen könnten.
Um diesem Zweifel entgegenzuwirken, werden wir heute die Gerüchte widerlegen. Edelstahl ist tatsächlich ein hitzebeständiges, inertes Material. Er wird zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwendet und löst schädliche Substanzen nur schwer. Für Mangan gelten spezielle Normen für den Auflösungstest.
Edelstahl rostet überhaupt nicht? Falsch!
Verbraucher, die Küchenutensilien aus Edelstahl kaufen, kennen in der Regel die Serien 200, 300 und 400. Die verschiedenen Serien unterscheiden sich im Metallverhältnis, was die Rostbeständigkeit beeinflusst. Je höher der Mangangehalt, desto besser der Rostschutz. Ein unausgewogenes Metallverhältnis im Edelstahl ist nicht empfehlenswert. Edelstahl wird im Allgemeinen in die Sorten 201, 430, 304 und 316 unterteilt, wobei essbare Utensilien aus Edelstahl 304 oder 316 gefertigt sein sollten.
Mangan ist zudem ein Spurenelement, das für den normalen Stoffwechsel des menschlichen Körpers unerlässlich ist. Ein Mangel an Mangan kann sogar zu Problemen wie Osteoporose und Wachstumsstörungen führen.
Bei übermäßigem Konsum kann es jedoch zu Erkrankungen des Nervensystems führen.
Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen, da überschüssiges Mangan normalerweise innerhalb weniger Tage ausgeschieden wird und Mangan weder Krebs noch Fortpflanzungsschäden verursacht. Daher bestehen bei der Verwendung solcher Edelstahlbehälter unter normalen Bedingungen keine Probleme mit der Lebensmittelsicherheit, es sei denn, die Utensilien sind verrostet oder beschädigt; in diesem Fall wird empfohlen, sie nicht mehr zu verwenden.
Befürchtet man, dass beim Erhitzen von Aluminiumtöpfen Aluminiumionen freigesetzt werden, die zu Alzheimer führen könnten?
Aluminiumprodukte sind auch ein gängiges Material für Töpfe und Pfannen. Im Internet kursiert das Gerücht, dass beim Erhitzen von Aluminiumtöpfen Aluminiumionen freigesetzt werden. Die langfristige Anreicherung von Aluminiumionen im Körper könne Demenz verursachen. Ich möchte klarstellen, dass dies falsch ist! Experten haben Proben von handelsüblichen Aluminium-Lebensmittelbehältern untersucht und festgestellt, dass sich zwar geringe Mengen Aluminium lösen, diese aber unabsichtlich über den Verdauungstrakt aufgenommen werden und somit keine gesundheitlichen Schäden verursachen.
Es ist eine Rückkehr der Unschuld zu den Aluminiumtöpfen.
Wussten Sie schon? Viele Obst- und Gemüsesorten enthalten Spuren von Aluminium, beispielsweise Kartoffeln, Spinat und Tee, die vergleichsweise hohe Mengen aufweisen. Der Aluminiumgehalt anderer gängiger Lebensmittel liegt üblicherweise unter 5 ppm. Aluminium ist also in der Natur allgegenwärtig.
Neben ihrer weitverbreiteten Verwendung in Industrie- und Kochtöpfen und -utensilien werden Aluminiumdosen und -folienbeutel auch häufig für verpackte Lebensmittel eingesetzt. Obwohl Kochen und die Verwendung von Aluminiumverpackungen den Aluminiumgehalt mehr oder weniger erhöhen, haben Experimente gezeigt, dass die orale Absorptionsrate von Aluminium im Allgemeinen unter 1 % liegt und es keine Berichte über akute Vergiftungen durch orale Aluminiumaufnahme gibt. Sie können also unbesorgt sein.
Edelstahltöpfe sind vorzuziehen, Aluminiumtöpfe sollten nicht zu lange zum Kochen verwendet werden.
Wir weisen darauf hin, dass das Erhitzen in Aluminiumtöpfen zwar nicht gesundheitsschädlich ist, dennoch die Verwendung von Edelstahltöpfen und -behältern empfohlen wird. Sollten Sie Aluminiumtöpfe zum Kochen verwenden, achten Sie auf kurze Garzeiten und vermeiden Sie die Verwendung von Aluminiumbehältern zur Aufbewahrung und Zubereitung säurehaltiger Lebensmittel, um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.
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